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dem ganzen Ungestüm der See-und Landwinde ausAe- setzt sind, dennoch halten sie die heftigsten Stürme aus, die gewiß, auf der gefammten Oberfläche des BaumS e»ne unglaublich große Macht ausüben müflen. *)
Die Blüthen dieses Baumes sind der Größe desselben nicht ganz unangemessen.'Geöffnet sind sie vier Zoll lang, und sechs Zoll breit, und bilden eine weisse Blumenkette von fünf Blumenblättern. Wie mehrere Blumen, so haben auch sie, einen Schlaf, indem sie sich mit Annäherung der Nacht zusammenziehen und schüessen, und mit dem folgenden Morgen sich wieder öffnen.
Diese uns bekannte Erscheinung, ist den Negern fremd, und sie bewundern dieselbe sehr. Vor Sonnenaufgang versammeln sie sich um die blühenden Baobabs, um das Erwachen der Blüthen mit anzusehen. Zm Augenblicke des Aufblühens rufen sie: Dyarakio raffet Slgnar: d. h. guten Tag schöne Dame.
Um diese frühe Tageszeit sammeln die Neger auch die Blätter des Baums, die sie zu verschiedenen Dingen gebrauchen. Sie trocknen dieselben, und machen ein Pulver daraus, welches sie Kalo nennen, und wovon sie statt des Gewürzes einen Thetl an ihre Speisen thun. Oder aber sie nehmen dieselben zu der Brühe, mit deren Dampfe sie ihren Kuskus kochen, welcher Mehlbrei bei ihnen, wie beiden Mauren, die in der Nähe des Senegals wohnen, die Hauptnahrung ausmacht, v Die Frucht des Baobabs gleicht einer länglich ge- ribten Melone. Sie ist achtzehn Zoll lang, und fc .. etwas mehr, als so viel Zoll, in der Mitte, im Umfang. Die Schale ist hart und holzig, sieht schwarzbraun aus, und hat dreizehn Furchen auf ihrer Oberfläche, welche anfangs mit einer Art feiner, dünner und dabei kurzer Wolle von grünlicher Farbe bedeckt sind. Wenn die Frucht reif ist, vexiert sich diese Wolle, und läßt die schwarze, glatte und glänzendvolirre Schale bloß liegen. Sie gleicht daher einer schwarzen Kokosnuß, von der man die äusserste Schale weggenommen har.
*) Ein starker Sturm wirkt auf eine Flache pp» einem Duadratschuh, wie ein Gewicht von 27

