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nt Eisenstadt m Ungarn bei Herrn Hofgärtner Lübeck, so wie sie gegenwärtig lv dem k. k. Hofgarten auf der Land­strasse zu Wien unter Aufsicht des Herrn Hofgärtner Antoine zum erstenmal in voller Bluthe steht.

Der Manihot die Bataten die DamS der Aron. ,

Jatropha Manihot.

* D er Manihot

gehört zu einem Pflanzengeschlecht, welches man unter dem Namen Brechnuß begreift. Man findet die hiehrr gehörigen allerseits strauchartigen Gewächse in beiden Zn- , dien und in Südamerika.

Unser Manihot ist ein "Strauch, von welchem man vielerlei Arten kennt, die zum Theil über Manns­höhe erreichen, meisteuthells aber nur klein bleiben. Die Rinde hat e»ne rothe oder violette Farbe, und der Stamm wird so stark als ein Mannsfuß. Am Ende der Zweige kommen die Blumen in Dolden hervor. Man trifft die­ses Gewächs, sowohl in Afrika als Amerika, wild und angebauer, und benutzt die jungen Blätter desselben, wie junges Gemüse. Die Hauptnahrung aber, welche man sowohl in Guinea, als in Westindier» daraus zieht, »st in den Wurzeln enthalten, deren eine Pflanze wohl zwölf in einem Zahre liefert, von der Größe der größten Pa- stinakwurzeln, aber nur nicht von der Gestalt derselben» indem die Manihotwurzeln knollenartiger sind. St» sind, wenn sie ein Zahr »m Lande gestanden haben, tauglich auSgezogen zu werden, und ein nahrhaftes Mehl zu ge­ben. Die Anpflanzung des Gewächses ist leicht, denn jeder in die Erde gesteckte Zweig deS Strauchs treibt in kurzer Zeit Wurzeln.

Es ist sonderbar genug, daß der Verstand d«S Men--