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"Seme Arbeiten, in den besten Gallerien Europas verbreitet, behalten ihren Werth neben den besten Meistern der flamländischen und italienischen Schule. Sie gefallen eben so sehr durch die sinnreichen Kompositionen, als durch ein kraftvolles und lebendiges Farbenspiel. Dieses Künst- lers freie Zeichnungen im römischen Geschmack, der Schmelz und das Leichte seines Pinsels scheinen die Ansicht ten der flamlandischen und italienischen Schulen zu vereint gen. Seine Landschaften entzücken oft durch die Frische eines Locatelli, und durch die Bestimmtheit eines Salva­tor Rosa."

113. Auf Leinewand. 23 Zoll breit, 19^ Zoll hoch.

Am Fuße eines spitz zulaufenden Berges, welcher sich im Mittelgründe erhebt, liegt eine Dorfkirche, mit Baumen und Bauerhäusern umgeben. Auf dem ebenen Wege, welcher aus dem Vorgrunde durch das Dorf, über eine kleine, hölzerne Brücke führt, sind wandernde Landleute. Ueber diese schöne Landschaft, die, bis auf die geringsten Nebensachen, mit ausgezeichnetem Flekße ausgeführt ist, hat der Winter so eben angefangen seine Herrschaft auszu­üben. Daß dieß erst eben geschehen, laßt sich aus den, noch mit welkem Laube bekleideten Baumen schließen.

Joh. Clir. Klengel.

Geboren in Kesseldorf bei Dresden. Eleve von Dietrich. Gestorben in hohem Alter 182..

114. Auf Holz. 19 Zoll breit, 14f Zoll hoch.

An einem Wege, am Fuße einer steilen Felsenwand, zum Theil hinter Bäumen, welche sich vom Vorgrunde aus erheben versteckt, steht ein Hirtenknabe im Gespräch mit