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Adrian van der Velde.

Geboren 1639 zu Amsterdam; gestorben 1672. Eleve von Johann Wynandz.

257 * Auf Leknewand. 17£ Zoll breit, 13£ Zoll hoch.

Mitten km Vorgrnnde einer Landschaft stehen zwei Kühe und eine liegt bei einem kleinen Obelisk, von dem ein Wasserstrahl in ein steinernes Basstn springt, bei wel- chem ein Mädchen wäscht. Näher dem Mittelgründe links, durchwaten eine Kuh, ein Kalb und zwei Schaafe ein Wasser, welches von einer, mit Bäumen bewachsenen Klippenparthie, begränzt wird. Ein hoher Baum und einiges Gebüsch bilden den Mittelgrund rechts. Im Hin­tergründe schimmernde Berge.

Der frühe Tod dieses Meisters, dann aber auch, daß mehre Landschaftsmahler seinen Pinsel benutzt haben, ihre Gemählde mit Figuren und Thiere zu schmücken, find Schuld daran, daß seine eignen Arbeiten selten sind; indeß bei wei­tem nicht so sehr, wie man billig vermuthen könnte.

Dies, vereinigt mit den gut gezeichneten Thieren, den natürlichen Farben dieser, und dem warmen Kolorit, wel­ches über das Ganze verbreitet ist, vergrößert nur um so mehr den Werth dieses Stückes.

* Dirck yan Bergen.

Aus Hartem; Eleve von Adrian van der Velde; fio- rirte ungefähr 1680.

258. Auf Leinewand. 34£ Zoll breit, 424Zoll hoch.

Bei einer Ruine, welche als Schmiede und Wkrths- haus benutzt wird, beschlägt ein Schmied einen Esel; ein