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Jacob Jordacns.
Geboren in Antwerpen 1594; gestorben daselbst 1676. Eleve von van Oort. Jndeß war Rubens ihm hauptsächlich Muster und Lehrer.
320. Auf Leknewand. 53; Zoll breit, 71 Zoll hoch.
In diesem allegorischen Gemählde hat der Künstler Holland dargestellt, welches durch seinen ersten Stathalter den Göttern, für die Befreiung vom spanischen Joche dankt. Ueber den, vor einem Altar knienden Stathalter erblickt man in den Wolken die Zeit, das Horn des Ueberr flusses ausleeren. Eine Vorbedeutung von Hollands künstü gem Reichthnm. Unten kommt Merkurius, auf das Glück zeigend, das von Neptun herbeigeführt wird. Von diesem Stücke, welches d. 19 ten Juli 1602 in Paris auf öffentlir cher Auktion verkauft wurde, heißt es im Katalog mit Recht:
Ce morceau poetiquement rendu joint a sa couleur brillante, une touche large et facile, ainsi que la plus belle entente de clair obscur.
Bezeichnet mit des Meisters Namen. Ueber die Orü ginalität dieses Bildes kann kein Zweifel obwalten. Es scheint mit den allegorischen Gemählden, die er, wie ber kannt, für das Landhaus der oranischen Familie mahlte, in Verbindung zu stehen.
321. (?) Auf Leiuewand. 36 Zoll breit, 27; Zoll hoch.
Merkurius, welcher Argus eingeschläfert hat, ist im Begriff die Flöte vom Munde zu nehmen und heimlich mit der rechten Hand sein Schwerdt hervorznziehen, womit er den an einen Baum gelehnten, schlafenden Argus tödten will. Hinter dem Baume sieht man Jo, in der Gestalt einer weißen Kuh, aufmerksam auf das, was vorgeht.

