158
Claude Giltst; verlies; indeß ihre Schulen und folgte dem Geschmacke seines Mitschülers Anton Watteau.
415 . Auf Leinewand. 13 Zoll breit, 15 Zoll hoch.
Der Frühling. Eine muntere Gesellschaft, aus Her; ren und Damen bestehend, hat fich in einem Walde, am Abhange eines Hügels, um ein Vogelbauer gelagert. Einer der Herren zeigt einer Dame, welche halb auf seinem Schooße sitzt, ein Vogelnest; eine andere Dame halt eine Schnur, die einem Vogel um den Fuß gebunden ist; eine dritte, mit einem Korb voll Blumen auf dem Schooße, macht einen Herrn auf das Vogelnest aufmerksam.
416 . Auf Kupfer. 13 Zoll breit, 15 Zoll hoch.
Der Herbst. Eine Gesellschaft hat in einem Garten gegessen; einige Herren und Damen sttzen noch, in verlieb; ten Stellungen, am Tische. Im Vorgrunde zwei Tan; zende. Unter den übrigen, hier dargestellten Gegenständen bemerken wir: hinter dem. Tische einen Harlequin, der sich über die Gesellschaft lustig macht ; Bediente, welche theils Weintrauben in Körben auftragen, theils vom Tische räu; men; außerdem Musikanten.
Das Ganze ist sehr fleißig ansgeführt, indeß in einem von der Natur abweichenden, dem Ballett und Theater seiner Zeit entlehnten Geschmacke.
Luli.
417 . Auf Holz. 12 Zoll breit, 9 Zoll hoch.
Das Innere eines gothischen Gebäudes, mit vielen Bogengängen, deren Bögen in zwei Gatterien getheilt sind, durch Basreliefs, welche geschichtliche Ereignisse vorstellen, getrennt. Eine Menge Menschen wandelt umher, dieBas;

