und Mühen dieses Lebens?

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und Trübsale für uns wahrhaft segensreich wer­den und den Absichten Gottes an uns entspre­chen? Nur wenn wir sie im Lichte des göttli­chen Wortes betrachten und seinen heiligen Ab­sichten gemäß aufnehmen und erdulden. Geschieht dies nicht, so sind sie nicht allein zwecklos, son­dern wir werden dadurch noch mehr von der Bahn des Heils entfernt. Wenn dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre, sagt der Psalmist, so wäre ich vergangen in meinem Elende. Wohl dem, den du, Herr, züchtigst und lehrest ihn durch dein Gesetz. An sich selbst haben Noth und Trüb­sal diese Kraft nicht; denn kann ein natürliches Uebel sittliche Besserung wirken, wenn es nicht gepaart ist mit höherer Erleuchtung des Gemüths? Unser Verstand ist zu sehr verfinstert durch die Lüfte und Begierden des Fleisches, als daß er die wohlthätkgen Absichten Gottes bei unfern Leiden fassen; unser Herz ist zu sehr von Selbst­sucht eingenommen, als daß es diesen Absichten beistimmen könnte. Wie oft wird der Mensch, statt erweicht und gebeugt zu werden unter der züchtigenden Hand Gottes dadurch zur Bitterkeit und zum Trotz gestimmt und zu thörichter Selbst- hülsx verleitet. Ach, wir sind zu sehr verblendet durch die Sünde und zu sehr verhärtet im Bösen, als daß Leiden und Trübsale an sich, ohne den