Im Aärent.

Mein Heil o Gott! hängt vom Gebete ab. Ohne deine Gnade vermag ich nichts, und um diese muß ich Dich bitten. Wenn ich zu beten aufhöre, fange ich' zu sündigen an. Wenn ich an Dich inich nicht anhalte, so falle ich und geh» zu Grunde. Wenn ich deiner vergesse, so bin ich mir selbst überlasten und verloren. Wie mein Gebet, so ist auch mein Leben beschaffen, gut ober schlecht. Darum muß ich ohne Unter­laß beten.

Das kann ich, auch, ohne meine Geschäfte» zu versäumen; ja sie werden nur vielmehr er­leichtert, gesegnet verdienstlich, wenn ich sie in deinem Namen, nach deinem heiligen Willen anfange und vollbringe. Es kostet mich nur ' einen frommer: Aufblick zu Dir, eine kindliche Anrufung und Aufopferung. Was mich hart ankommt, thue oder leide ich Dir zu lieb I An