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So erscheine ich nun wieder bei jener heiligen Handlung, die Du, o Gott, zum ewigen Andenken deiner großmülhigsten, sich ganz aufopfernden Liebe eingesetzt hast. Alles was am Altäre vorgehl, soll mich an die Umstände deines Leidens und Todes erinnern, und mein Gemüth zur andächtigen Betrachtung erheben.
Unter lehr- und trostreichen Abschieds-Gesprächen gingst Du mit deinen Jüngern dem Del- berge zu, deinem Leiden und Tode entgegen. Da fühltest Du als Mensch, wie unser einer, wie, wenn gleich der Geist bereit, das Fleisch doch schwach ist. Die grausamste Mißhandlung, die schmerzhafteste Todesart schwebte Dir in aller 'ihrer Entsetzlichkeit vor Augen, erfüllte, deine Seele mit Trauer und Bangigkeit, und preßte Dir. sogar Angstschweiß, wie Bluts-

