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Gebet in NnglürksMen.

Es ist wahr, der Herr läßt mancherlei Kummer über mich kommen, und mir erschei­nen trübe Tage die Menge: aber, auf meine Seele! und prüfe dich, ob es nicht Folgen deiner Thorheit sind, die UeLel, welche du dul­dest, und der Fügung des Allmächtigen zurech­nest. Wer, der seine Tage in Müssiggang hin­bringt, und sich der Arbeit fürchtet, darf über Dürftigkeit und Noth klagen, die ihn drücken, und welcher Schwelger die Vorsicht beschul­digen, daß sie seinen Körper mit Krankheit und Schwäche martere! Und doch selbst die Folgen unserer Thorheit läßt der Allgütige uns heil­sam werben, wenn wir daraus lernen wollen, wie hasienswerth das Laster sei. O, dulde, dulde meine Seele! denn der Herr regiert, und sein Wille ist gut. Er setzt dich nicht auf diese Erde, daß du glücklich werben sollst. Bei Ihm, bei Ihm ist Glück und Freude die Fülle, und