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fahrung.und Nachdenken weiser zu werden, und meinem Herzen wahre, dauerhafte Ruhe zu verschaffen, welche die Glückseligkeit dieses Le­bens ausmacht, und welche nur die Tugend mit Deiner Gnade gibt.

Gepriesen sei Deine weise Anordnung, o Gott! die uns diese Nacht der kommenden Ruhe angewiesen hat; Geist und Körper bedürfen der­selben. Wie viel Tausende meiner Mitmenschen, die unter schweren Lasten seufzen, freuen sich der Enthebung derselben, und fühlen es, daß sie auch Deine Kinder sind, o, Vater der Men­schen, und die Wohlthat der Ruhe auch ihnen zu Gute kommt. Wenn ich nun bald von meiner gewöhnlichen Arbeit ruhe, so beschäfttget sich mein Geist auf eine edlere , seiner Bestim­mung würdige Weise. Laß, o Allmächtiger, während mein Körper dieser Welt nicht ange­hört, und meine Seele in den Gefielden der < Träume schwebt, mit Deiner gnädigen Hand alle Gefahren abwenden und mich neu gestärkt - zu meinen Berufspflichten erwachen. Und Du,

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