Bäume sind die Marmorwände/worauf deine Blicke gerichtet sind. Dein Saal.ist nicht durch tausend Wachskerzen erleuchtet; ihn er# leuchten die Millionen Lichter des Himmels, das sanfte Schimmern des Mondes.

Holde Aurora! du entzückst durch dein sanftes Lächeln, durch dein richtiges Tanzen den Fürsten. Er klopft in die Hände; er ist nicht mehr dein Fürst, er ist dein Freund. Der Hofrath, dein Vetter, durch sein Beyspiel aufgemuntert, schlangelt sich durch die bunten Reihen und wird ein Jüngling. Was nicht tanzen kann, hüpft, singt, und ist fröhlich.

Der Mond verdunkelt sich. Der Hahn kräht. Dein Bräutigam wünscht sich zur Ruhe; du sehnst dich nach Ruhe. Die Vögel erwachen und singen; sie singen dich mit liebt lichen Tönen zur Ruhe. Dein Bräutigam entschlüpft unvermerkt mit dir, und will mit hastigen Schritten der hochzeitlichen Kammer zu. Soll ich dich begleiten? Nein, süße Aurora, ich wünsche dir Glück; wir wüm schen dir Gl'ück.