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großen Vermögens; er war garH unabhängig. Mir stailben im Gegentheil-'viele Hindernisse entgegen. 'Mein Vater hatte-zwar ein an, sehnliches Vermögen- hatte auch wahrend meii rier akademischen Laufbahn alles mögliche ger than, um Mir ein bequemes Leben zu vett schaffen; aber zu -solchen Reifen, wie ich sie thun wollte, war seine Erlaubniß schwer zu rkhalttn. Ubberdies war ich einziger Sohn, den er durch seine vielen und ausgebreiteten Bekanntschaften, Und durch das Ansehn, tstfn innen er stand, 'bald vortheilhaft unterzur dringen suchte. ^ Ein Versuch mußte indessen auf alle Falle gemacht werden. Ich schilt derte ihm in einem langen Briefe mit den Lebhaftesten Farben einer erhizten Phantasie, ülle die Gegenstände, die ich zu besehen wünschte; erinnerte ihn selbst an die Unter, Haltungen, wo er, in Gesellschaft seines ' Freundes, des Direktors, so viel Enthusiast rnus für Merthümcr zeigte. Die Antwort kam, und zwar ganz so, wie ich vcrmuther hatte. Mit thränenden Augen trat ich in die Stube meines Freundes, und reichte ihm

