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Herz schlägt. Mehr als einmal war ich im Begriff, dieses Leben gewaltsam zu enden; aber meine Hand war gelähmt, wenn ich den schrecklichen Vorsatz ausführen wollte. Die Liebe zum Leben erwachte, und mit ihr das Verlangen nach Freyheit.

Ich mußte in zwey Gärten arbeiten. An allen Seiten unübersteigbare Mauern, die in schreckliche Abgründe führten. Die Thü- ren wurden alle Abende fest verriegelt; nichts Eonnte durchkommen. Auf welche Art sollte ich hier meine Freyheit erringen? Ich hätte mögen weinen. Keine Aussicht, keine Hoff­nung. Die Gefährten meines Unglücks wa­ren rohe Menschen, ohne alle Empfindung und Cultur, die keine Sprache cultivirter Menschen redeten. Meine Klagen hallten an die öden Wände. Traurig sah ich die aus­gehende Sonne, die mich sonst in meiner Freyheit zu hohen freudigen Empfindungen gestimmt hatte, aus dem Feuermeere empor­steigen. Mt düsterer Stirne sah ich dem Gange des Mondes zu; sein blasses Licht