x IC7
Cm- Mein Freund landete in Venedig, und ich konnte um so leichter nach Deutschland kommen. Der edle Mann gab n.^' alles, was zu meiner. ferner» Reise nöthig wa». Wir trennten uns mit dem Versprechen: recht oft zu schreiben.
* - Immer näher kam ich meinem Vater» lande, und mit jeder Minute schlug mein Herz heftiger. Ich stieg von der Post, da wir an die Gränze kamen. Es war gegen Abend; der Himmel helle und alles stille. Sch -ging langsamüberdachte mein ganzes Lebe», und blickte nach.Len Gegenden hin, wo ich so manche. Thräne geweint hatte. Mein Herz war zwischen Traurigkeit und Freude gecheckt. Lange stand ich stille, blickte chald nach jenen Gegenden, bald nach dem Monde. Ich härte jezt mehrere Fußtritte, und ging langsam weiter. Es waren kaiscrr Uche Werber, die mich sogleich umringten. Ich wurde über alles gefragt., und da ich meine Aussagen mit weiter nichts, als meiner -Redlichkeit beglaubigen konnte, so erklärten sie mir, daß ich Rekrut sey.

