Müller. Meine Augen würben sich mit Thränen füllen, wenn ich nicht wüßte, daß dein Herz anders denkt, als dein Mund spricht, und daß nur eine übertriebene Aengst, lichkeit für die Zukunft dir solche Gedanke» eingeben kann. (Entblößt sein Haupt) Ster he! dieser Kopf ist mit Ehren grau gewon den. Bielen Schlachten habe ich beygewohtit> viele Städte mit erobert, aber nie hat diese Hand geraubt, nie'dieses Herz einer schände lichen Handlung sich schuldig gemacht. Ich war Mensch selbst mitten im verheerenden Kriege, ich beschüzte die Unschuld, so weit meine Kräfte reichten. Wenn meine Kamer raden raubten und plünderten, gab ich, und wenn mir nichts mehr zu geben übrig war, so konnte ich doch noch trösten. Wenn man jenen Unmenschen fluchte, wurde mir Scegen -u Theil. Mit Ehren trage ich die grauen Haare) und jezt am Ende meiner Tage, jezt, wo ich nur noch wenige Schritte zum Grabe habe, sollte ich sie beflecken durch eine unerr laubte Handlung? Geht dies Geld mit mir? Und was wird der Richter sagen, wenn ich