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Pfarrers Wein trinkt! Bist du's zufrieden, lieber Heinrich?

Heinrich. O! du edleS Weib, wie glücklich machst du mich! Komm, laß uns den Dürftigen einladen zur Hochjeitfeyev.

Der wird sich wundern! rips Sophie, und eilte an der Hand ihres Geliebten durch die frisch gekehrte Bahn der Wohnung des Dürftigen zu, das Geschenk edler Herzen zu bringen, und einzuladen zu reinen göttlichen Freuden.

Wandte diesen Weg fort, edles Paar! Du bereitest dir durch diese göttliche Hand» lung der Wohlthätigkeit die schönste Hochzeit» feyer. Dein edles Herz verwandelt zum nei» dischen Gastmahle die schwarze Brodrinde, zum Göttertrank das helle Wasser. Der Dank des Dürftigen wird deinen Ohren schöner klingen, als das Jauchzen deiner betäubten Gäste. Wandte muthig diesen Weg, und ent» stamme durch dein Beyspiel mehrere Edle, ihn zu gehn!