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eines gewissen farufjmtm Gesetzgebers hinzugefüget, -et unter dem Nahmen des Sommona -— Codom bs« kannt ist.
Die Geschichte dieses vergötterten Mannes ist itt eine so große Menge von Fabeln und Ungereimtheiten eingehühlet und verwickelt, daß es heut zu Tage Un- ■ Möglichkeit ist, den wahrhaften Ursprung davon zu ergründen, oder jene Vorzüge, Einflüße und Umstände zu erklären, die demselben die Vergötterung zuwege gebracht haben. Es ist wahrscheinlich, daß er ein Fürst, oder ein in seiner» Vaterlande geschätzter und beliebter , Philosoph war, und daß seine guten und edlen Handlungen die Einwohner von Siam bestimmten und bewogen, ihn in den Rang und die Anzahl der Heiligen zu versetzen. Oder vielleicht ist dies die Gottheit selbst, oder eine aus ihren göttlichen Eigenschaften und Vollkommenheiten , welche die Völker Siams deshalb unter dem hieroglyphischen Nahmen Sommona — Codom anbethen.
Diese Völker nehmen männliche und weiblich« Engel an, deren Wesenheit aus einer Materie zusammen gesctzet ist, welche viel feiner und zarter ist, als jene des menschlichen Leibes. Sie glauben, daß Gott diesen Engeln die Regierung des Weltalls, und die Sorge, über die Menschen zu wachen, anvertrauet habe. Sie theilen diese Engel in sieben Hierarchien*)
*) Hierarchie überhaupt ist eine bestimmte Rangordnung in gewissen geistlichen Dingen. Bey uns rö, misch katholischen Christen findet eine zweifache sok-

