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Diesen innern Trieb, der vber sein äußerliches göttliches Kreditiv nicht hat, halten die Luäcker fai* unmittelbare Eingebung des heiligen Geistes. Aus demselben Grunde haben sie auch keine Sakramente, weil nach ihren Begriffen dies innere Licht die Sache selbst ist, welche die Sakramente blos bezeichnen.
Sie schwören, wie die Wiedertäufer, keinen Eid, und Nehmen keine Kriegsdienste, sie dutzen Jedermann, und haben in ihrer Kleidung, Umgang und Lebensart eine ausnehmende Einfachheit, die bis Zur Singularität und Affektation geht. Uebrigcns sind sie ausserst gewissenhaft, rechtschaffen, bieder, wohlthatig, großmu- rhig, doch mir einer ganz eigenen Manier, die man sonst Kaprice nennt, und oft mit einer mehr als buch- siablichen Aengstlichkeit.
d) Methodisten.
Sie halten sich auch in England auf; auch sie, wie die Quäker, verwechseln ihre eigenen Empfindungen mit den Einflüssen des göttlichen Geistes. Ein Methodist, sagt Herr Wesley, welcher einer der vornehmsten ihrer Parthey, ist ein Mensch, in dessen Her; die Liebe Gottes ausgegossen ist, durch den heiligen Geist, den thm Gott gegeben hat, der Gott von ganzen Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüthe und aus allen straften liebet, und sich in ihm allezeit freuet, und seinen Nächsten liebet wie sich selbst. Diese Erklärung sagt genug.
Sie predigten unberufener Wftse das Evangelium a«f den Märkten, in Wirthshauseru und Schenken, auf Gerüsten, und wurden meistens prostituirt, ohne zu

