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und ermuntern uns zum Lobe und zur Anbetung Gottes. Daher sollen wir sie verehren, und um ihre Fürbitte anrusen.
a. Wir sollen, wie die frommen Altern Jesu, allen, auch den beschwerlichen Geboten der -Obrigkeit gehorsam sein.
b. Wir sollen bei allen, auch noch so unangenehmen Ereignissen unseres Lebens ruhig und zufrieden uns der göttlichen Vorsehung überlassen, weil Gott, der Allwissende und höchst Weise, alle unsere Schicksale mit höchster Weisheit und Güte leitet, und sie zu unscrm wahren, ewigen Besten lenket. Nichts geschieht von ungefähr. Alles ordnet, leitet und regieret Gottes Vorsehung.
e. Jesus wurde in Armut und Dürftigkeit geboren, und mußte schon frühzeitig viele Mühseligkeiten des Lebens erfahren. Gleichwohl war seine Bestimmung und Würde so hoch und erhaben. Kinder! verachtet, niemanden, wenn er auch noch so arm und niedrig sein sollte. Das ist Gottes Schickung und Anordnung. Der Arme, der Geringste aus Erden, kann doch sehr rechtschaffen, gut und fromm, und Gott überaus wohlgefällig sein. Und wenn ihr selbst arm seid, so seid deshalb nicht unzufrieden; suchet nur an Kenntnissen und Lugenden reich zu werden, so werdet ihr euch Gottes Liebe und Wohlgefallen und die Achtung aller guten Menschen erwerben. Vor Gottes Augen gilt nur Frömmigkeit und Tugend.
6. Armen Hirten wurde am ersten durch himmlische Geister die Geburt des Erlösers angekündigt. Gott sieht nicht aus Stand und Würde, sondern aus fromme Gesinnungen und einen tugendhaften Lebenswandel. Der höchst heilige Gott hat nur an den guten Menschen Wohlgefallen; an den bösen aber hat er jederzeit Missallen. O, trachten wir immer frömmer, immer besser zu werden!
e. Recht oft sollen wir an die größte aller Wohlthaten, an die Menschwerdung Jesu und an seine Erlösung, denken, ihm dafür den herzlichsten Dank sagen, und durch genaue

