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Zn der Zeit, da der Herr Jesus und viel Volk 1 sich Jerusalem naheten, und nach Bethphage am Ölberge kamen, da sandte Jesus zwei Jünger ab, und sprach zu ihnen: Gehet in den Flecken, der euch gegen- 2 über liegt, und ihr werdet alsbald eine Eselin angebunden finden, und ein Füllen bei ihr; machet sie los und führet sie zu mir. Und wenn euch jemand 3 etwas sagt, so sprechet: Der Herr bedarf ihrer; und sogleich wird er sie euch überlassen. Dieß alles 4 aber ist geschehen, damit erfüllet wurde, was gesagt ist durch den Profeten, der da sprach: Saget der 5 Tochter Sion: Siehe, dein König kommt sanftmüthig zu dir, und sitzt auf einer Eselin, auf einem Füllen, dem Jungen eines Lastthieres. Die Jünger giengen 6 nun hin, und thaten,- wie ihnen Jesus befohlen hatte. Und sie brachten die Eselin mit dem Füllen. 7 legten ihre Kleider auf dieselben, und setzten ihn darauf. Sehr viel Volk aber breitete seine Kleider auf den 8 Weg; und andere hieben Zweige von den Bäume und streuten sie auf den Weg. Und die Scharen, die vorausgiengen und nachfolgten, schrien und spca- 9 chen: Hosanna dem Sohne Davids; hochgelobt, der da kommt im Namen des Herrn; Hosanra in der Höhe!
Erklärungen.
1. Bethphage war ein nur eine kleine Strecke weit von Jerusalem entferntes Dorf, am Fuße des Ölberges.
2. Gehet hin nach Bethphage, da werdet ihr eine Eselin und ein Füllen bei ihr finden. Löset sie beide los, und führet fie zu mir. — Bei den Morgenländern werden die Esel gewöhnlich statt der Pferde zum Reiten gebraucht. Bei Feierlichkeiten bediente man sich solcher Thiere, die vorher noch nicht zu einer Arbeit verwendet wurden. Die Eselin ließ Jesus nur deswegen herbeisühren, damit das Füllen desto williger folgte.
3. Die Eigenthümer dieser Lastthiere waren Menschen,

