nete es, brach es, und gab es ihnen. Da wurden 31 ihre Augen aufgethan, und sie erkannten ihn; er ober verschwand aus ihrem Gesichte. Und sie spra- 32 chen zu einander: Brannte nicht unser Herz in uns. während er auf dem Wege redete, und uns die Schrift aufschloss? Und sie machten sich in der näm- 33 lichen Stunde auf. und giengen nach Jerusalem zurück. und fanden die Eilf, und die mit ihnen waren, versammelt, die da sprachen: Der Herr ist wahrhaf- 34 tig auferstanden und dem Simon erschienen! Da er- 35 zählten auch sie, was sich auf dem Wege zugetragen, und wie sie ihn am Brotbrechen erkannt hätten.
Erklärungen.
13. Zwei von den Jüngern Jesu, deren einer Kleophas hieß, giengen am ersten Tage der Woche (an unserm Ostersonntage) nach Emmaus. — Dieser Wecken war eine und eine halbe Stunde von Jerusalem entfernt.
14. Sie redeten unterwegs von den traurigen Ereignissen der letzten Tage, die sich in Jerusalem zugetragen hatten, von dem Leiden und Tode Jesu.
16. Jesus wollte, dass sie ihn nicht erkennen sollten, um sie desto leichter von dem Vorurtheile eines irdischen Messias zu befreien, und ihnen zu zeigen, dass er eben durch sein Leiden und Sterben die Menschen erlöset habe.
18. An den höheren Festtagen gab es aus allen Ländern fremde Juden in Jerusalem, welche dahin kamen, um in dem Tempel Gott anzubeten, und ihre Opfer zu verrichten. Daher sagte Kleophas zu Jesu: Bist du der einzige unter den vielen Fremden, die sich jetzt wegen des Osterfestes zu Jerusalem aufhalten. der von den traurigen Begebenheiten nichts weiß?
19. Jesus von Nazareth, der ein von Gott gesandter Lehrer war, der durch seine göttliche Lehre und durch seine

