gerechtsertigel, gut und fromm, Gott wohlgefällig und ewig selig werden können. — Wir sollen daher seine Lehre fest und ungezweiselt für wahr und göttlich halten, alle seine Gebote als den geosfenbarten Willen Gottes jederzeit gern und genau befolgen, und um seines Todes willen Berge« bung unserer Sunden, Gottes Gnade und Wohlgefallen zu^, erlangen hoffen.
29.
Evangelium am zweiten Sonntage nach Ostern S. 118.
Inhalt. Jesus hat in dem vorhergehenden evangelischen Abschnitte gezeigt, dass er der wahre verheißene Messias ist. In diesem zeigt nun Jesus unter dem Bilde eines guten Hirten, wie sehr er für das Wohl der seinigen sorge, und dass er sogar sein Leben für die Menschen hinzugeben bereit ist. Jo h. 10 , 11—16.
In der Zeit sprach der Herr Jesus: Ich bin der 11 gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der kein Hirt ist. und 12 dem die Schafe nicht zugehören, sieht den Wolf kommen. verlasst die Schafe und flieht; und der Wolf raubt und zerstreut die Schafe. Der Mietling flieht. 13 eben weit er Mietling ist. und ihm an den
Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt, und 14 kenne die meinen, und die meinen kennen mich, wie 15 mich der Vater kennt, und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben für meine Schafe. Und ich habe 16 noch andere Schafe, welche nicht aus diesem Schafstalle sind; auch diese muß ich herbeiführen, und sie werden meine Stimme hören; und es wird Eia Schafstall und Ein Hirt werden. . '

