Ein Schauspiel.

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fin fo übernatürlicher Kinderfreund ist, daß er aus bloßer Nächstenliebe mehr als ein Kind in dem hiesigen Findelhause gemeiner Sta^t in Ver­sorgung hat? Er nimmt das kleine Geschöpf auf, trägt es in sein Zimmer, springt mit ihm voll Freuden herum, als wenn er einen Schatz gefunden hätte herzt es, küßt es, läßt die lichten Thränen darauf fallen, welche noch zur Stunde an der Fatsche des Kindes sichtbar seyn müssen, und beschließt, es sogar an Kindes Statt anzunehmen -r Aber keine halbe Stun­de so hört er auf's neue einen jämmerlichen Ullulatum auf der Treppe. Er eilt hinab > und erwischt den Gegentheil gerade ia actu wie er eben ein zweytes deto Kind auf sei­ne Stiege legt

Da dieser Gegenthei" nun von' einer höchst niedrigen Extraction, nebsibey notorisch ein äu­ßerst liederlicher Schwengel und Taugenichts ist der in besseren Zeiten das Setnige durch die Gurgel gejagt

Bauming. Gott! das ist nicht länger zu ertragen ^

Wakerfield. Ruhig, Freund!

Bauming. Ich, ein liederlicher Schwell- I ^el ich das Meinige durch die Gurgel ge­jagt? Hie ganze Stadt weiß ja, daß ich durch eine unglückselige Fcuersbrunst zum Bett­ler geworden. Ich bin ein rechtschaffener Mann aber ein armer Teufel

R. Walln. Stille! das gehört alleS nicht ad rem.