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23. Jesus bestrafet ferne Jünger we­gen ihres unzeitrgen Eifers, (suc. 9, 51 56.)

Zeit des Leidens und des Todes Jesu ruckte immer naher, und es war schon an dem, daß er seinen großen Entschluß, nach Jerusalem zum Osterfeste zu reisen, ausführte. Sein Weg Mng durch Samaria, und dah-.n schickte er einige Dochen voraus, damit sie ihm eine Ausnahme vorbereiteten; aber die Samariten versagten ihm Aufnahme und Herberge.

Wenn man weiß, welchen Haß die Sama­riten und Juden gegen einander trugen, und daß die ersten den letzten, wenn sie zu einem Festta­ge nach Jerusalem reisten, alles abschlugcn, wird man ein solches Benehmen der Samariten gegen Jesum nicht ungewöhnlich finden. Er war in ihren Augen nichts mehr als ein Jude, der nach Jerusalem Hur Anbethung reifete, und den sie eben deswegen anfeindeten, weil er auch der Meinung der andern Juden scyn würde, daß man nur kn Jerusalem Gott arischen dürfte obschon ihn ihre Vater auf dem Berge Garizim angebethet harten. Leider, daß sich oft Mißverständnisse und irrige Meinungen von Vätern auf -ie Kinder und Kin-