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27. Jesus wird von den Pharisäern wegen Zahlung des Zinses versuche. (Matth. 22.)
H>ie Prkestcrschaft der Juden, und die Pharisäer gingen immer näher, wie sie Jesum verderben könnten, und gewiß hätten sie sich schon längst seiner Person bemächtiget, wenn es sonst nach seinem Willen häne geschehen sollen, und sie daS Volk, das ihn für den erwarteten Propheten hielt, nicht gefürchtet hätten.
Ihr Haß und Zorn ward neuerdings gereiht, als er nun ihren verstockten Sinn und ihr bos- Haftes Herz sogar in treffenden Gleichnissen schilderte, die nichts übrig ließen, daß sie darin nicht jedermann hatte kennen sollen. So sahen sie sich mit allen ihren Mordanschlägen aus sein Leben in dem Gleichniße von den boshaften Weingärtnern, welche anfänglich die an sie von ihren Herrn ab- geschicklen Diener, endlich den Sohn des Herrn selbst todschlugen, (Matth Ai.) und in dem von der Hochzeit des Königsohns, wo sie auch ihre endliche Bestrafung fanden, daß der König ein Heek ausschickle, die Todschläger umbrachte, und ihre StM anzündete, (Matth. ^2.) welches untee

