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bkgab und so zwischen Rum und Betäubtheit in seiner Hängematte jene Ruhe fand, welche sich weder auf dem Decke, noch am Himmel oder auf der Oberfläche des Wassers zeigen wollte.

Die Brigg war, so weit sich dies von einem derartigen schwim­menden Fasse sagen ließ, gut aufgetakelt, und da außerdem die Leichtigkeit ihrer Ladung in der Quantität des Ballastes das gehörige Gleichgewicht fand, so benahm sie sich gut genug.. Ich fühlte mich sehr unwohl. Wenn ich mich auf das Deck begeben wollte, so konnte ich nicht auf den Beinen stehen, und unten war die dumpfe, stin­kende Luft fast unerträglich. Dies sind allerdings nur sehr gewöhn­liche Uebelstände, wurden aber für einen Menschen von meinen frü­heren Gewohnheiten, meiner pünktlichen Reinlichkeit und meiner bis­herigen Lebensweise zu herben Plagen.

Gegen acht Uhr Abends wurde meine Roth völlig unerträglich; denn zu den ekelhaften Ausdünstungen der dumpfen Kajüte und dem schrecklichen Krachen des Schiffsgebälks kam noch der Zorn über das geräuschvolle Schnarchen des betrunkenen Meister Tomkins, wel­cher sich sein Bett in der nebenanliegenden Kajüte auf einer Art von Schrank zubereitet hatte. In meiner schlaflosen Nervenaufregung konnte ich noch außerdem deutlich das Ticken der Todtenuhr unter­scheiden eine Empfindung, die in einem solchen Zustande wie «in langsames Rädern erscheint, mir aber dennoch in Vergleichung mit dem rohen, unablässigen Grunzen meines Quälgeistes wie wahre Musik vorkam.

Fast zum erstenmal in meinem Leben fühlte ich in meinem Inneren die Wirkungen des Zornes ein seltsames Gefühl, wie wenn ich Jemanden umbringen könnte. Ich vergegenwärtigte mir anfangs mit Entsetzen/ dann aber mit grimmigem Vergnügen die Lust,- die ich empfinden würde, wenn ich dem Elenden daS Hirn auSfchlagen dürfte. Ich schauderte bei meinem eigenen Gedanken, gewann ihn aber zuletzt wider Willen lieb und wunderte mich über meine eigene Verderbtheit ein zitterndes Gefühl bemächtigte sich