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So l'tcl ich mich erinnere und meine früheren Neigungen er­forschen kann, hätte ich mich, wäre mir die Wahl meines Berufes frei gestanden, sehr wahrscheinlich bei einem Schneider als Lehr- jnngen verdungen; denn ich bewunderte stets ihren behaglichen Sitz auf der Bontike und ihre erhabene Stellung, welche sie in Stand setzte, die ununterbrochene Aufeinanderfolge der Müßiggänger oder Geschäftigen zu beobachten, welche vor ihnen in der Hauptstraße des Landstädtchcns, in dessen Nahe ich die erste vierzehn Jahre meines Lebens zubrachte, die Revue passtrtc.

Allein mein Vater, ein Geistlicher der Hochkirche und der jüngste Bruder einer adeligen Familie, hatte eine einträgliche Pfründe und eine überKnöpfe erhabene Seele," wenn gleich dies bei seinem Sohne nicht der Fall war. Es herrschte seit undenklicher Zeit die heidnische Sitte, den größte» Dnmmkopf der Familie der Wohlfahrt und der See - Oberhcrrlichkeit unseres Vaterlandes zu weihen, und in einem Alter von vierzehn Jahren wurde ich zum Opfer auserkoren. Ob das Herkommen gerecht war ich hatte keinen Grund, darüber zu klagen. Keine Stimme war dagegen, als die Sache vor der ganzen Sippschaft meiner Vettern und Basen znm Vorschlag kam, welche zu unserem Neujahrsfest cingcladcn waren. Ich wurde mit allgemeinem Beifall für gedachten Beruf erkoren. Durch eine solche einstimmige Anerkenntnis; meiner Be­fähigung und einem Schlag von meines Vaters Hand ans meinen Kopf, wovon dieselbe begleitet war, geschmeichelt, fühlte ich mich so stolz und ahnetc so wenig von dem, was mir bevorstand, als das Kalb mit vergoldeten Hörnern, welche die Blumen seines Kran­zes der Jedermann, nur ihm selbst nicht, fein Geschick verkün­digt spielend benagt. Ich empfand sogar, oder glaubte wenig­stens, einen geringen Grad kriegerischer Hitze zu empfinden, und hatte eine Art Vision, indem ich in der Ferne einen Wagen mit vier Pferden und ein silbernes Tischgcräth bemerkte. Es verschwand jedoch, -che ich es recht erkennen konnte, vor einem wirklichen leib-