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Die Wachen schritten mit den Sträflingen aus dem Gotteshause und gleich darauf folgten ihnen Heger und Pauline. ,

Die Nichte des Vorstehers konnte nur mit Mühe ihre Bestürzung verbergen, und gab ihrem Onkel, der sie um eine Angelegenheit seines Hauses befragte, eine confuse Antwort.

Wie quälte sie die Ungewißheit und denoch wieder- rieth ihr eine innere Stimme, durch eine an ihren Onkel gerichte Frage ihre bangen Zweifel zu lösen.

Heger begab sich in die Kanzlei; das Mädchen folgte ihm nach.

Lieber Onkel," sprach sie, als sich der Vorsteher zu seinem Schreibtische setzte,kann ich Dir nicht in Deiner Arbeit helfen? Dictire mir, ich werde schreiben."

Heger lehnte den Antrag des Mädchens ab und beschäftigte sich mit den Rechnungsausweisen, die bei dem Gubernium zur Vorlage kommen sollten.

Seinem Eifer entging es, daß Pauline die Proto- collsbücher durchstöberte, um ein Namensverzeichniß aller Sträflinge zu finden, die auf dem Spielberge gefangen gehalten werden.

Das Mädchen entdeckte wirklich ein soches Buch; mit der gespanntesten Aufmerksamkeit überflog ihr glü­hender Blick die Seiten und mit zitternder Hand wendete sie ein Blatt nach dem anderen.

Plötzlich schrack sie heftig zusammen und es kostete ihr Selbstüberwindung, um nicht durch einen Angstschrei sich zu verrathen.

Ihr Blick ruhte an einer kleinen, jedoch inhalts-^ schweren Notiz von folgendem Inhalte: