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ten, vermindert und den Gestank derselben verbessert. Die blähungserzeugende Kraft der gährenden Substan­zen liegt in der Hefe, die durch die Gährung aus den derselben fähigen Stoffen ausgeschieden wird. Diese besitzt die Fähigkeit, die Gährung in allen dazu ge­neigten Substanzen zu befördern, und wird durch diese beiden Ursachen eines der stärksten und beständigsten Beförderungsmittel der in den Gedärmen angehäuften Blähungen.

Der vollkommen gesunde Mensch, der sich mit Nahrung nur sättigt, aber nicht überladet, kommt nur selten in den Fall, übermäßig viel Winde lassen zu müssen, und auch selbst, wenn er sie zurückhält, ver­spürt er davon entweder keine, oder nur sehr geringe widrige Empfindungen. Zmmer setzt aber das Nicht- entftehen der Blähungen eine gehörige Vorbereitung der Speisen voraus. Ze genauer sie gekäuet, mit Speichel vermischt und dadurch zu einer breiartigen Masse aufgelöst und in ihrem Zusammenhänge unter sich getrennt werden, desto leichter werden sich die Ma­gen- und Darmsäfte mit ihnen vereinigen können; desto leichter werden sie der Kraft des Magens und der Ge­därme unterliegen, desto leichter wird Verdauung, Er­nährung und Ausleerung des Unrathes erfolgen. Wenn dagegen die Speisen entweder nicht, oder nicht gehö­rig gekäuet werden, so entstehet immer schwere Ver­dauung derselben, und als Folge dieser entwickeln sich