ihren Banden euch noch gefesselt zurück, so flehet Semen Beystand an, und h'öret nicht auf um Hilfe nach Ihm zu rufen? Ja, Brüder, dieser ist der letzte dringende Rath der sterbenden Maq- dalenerinr.! Aber zu wem rede ich? wer hor­chet auf mich? Ach ihr Winde, traget, tra­get meine Worte zu allen Menschen hin! Je­su ! Mein Erretter! O Name des Trostes und des Segens! Ich wende mich zu Dir, empfeh­le Dir die Sünder!- Du kamst hernieden sie aufzusuchen. Ach daß sie doch nicht in ewiges Elend sich stürzten ! Daß sie selig würden! So viel des Schweißes, so viel des Blutes sey nicht vergebens von Dir mein anbethungswürdiger Heiland vergossen! Ha ich fühle, wie bey Dei­nem Namen mein Geist sich entwindet. Mchon flieht meine Seele, schon schwingt sie sich auf zu Dir! Jesu! mein Gott! Es verläßt mich der Odem. Ich werde kraftlos. Ist also dies der Tod! der Kinder Adams Strafe? O er ist Strafe nicht mehr, er ist sanfter wohlthä- tiger Schlaf Jesu, Du, Du bist es , der so süß ihn machte! Glücklicher Tag, an dem ich zu Deinen Füssen mich hinwarf! Gott der Sanftmuth! Ich werde ewig- ewig besin­gen Deine- Erbarmnisse!