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tiges Kaiserreich. Was wäre denn Böhmen mit einem böhmischen Könige geholfen? sie haben mächtige Nachbarn und würden bald die Beute eines Eroberers, wenn sie sich isolirten. Ungarn hat eine großeAufgabe zu lösen und wird auch zum Ziele gelangen. Dann hat es sich aber mit dem regenerirten Oesterreich auf eine und dieselbe Stufe gestellt; es hat auch einen mächtigen Nachbar, tausend Bande, tausend Interessen fesseln es an uns, wie könnte es ihm beifallen, sich von uns zu trennen? Nein, böhmische, ungarische, illyrische Brüder! wir bieten Euch freundlich die Hand, Ihr werdet sie ergreifen, so auch Ihr, Polen, Lombarden und Venezianer! Wenn Laute der Freiheit aus jeder Kehle tönen, so verstehen sich alle Völker und bilden einen Kranz in schöner Einigkeit.
Die Steuern können auch manchem Ungebildeten und Unverständigen ein Stein des Anstoßes werden. Sie dürften sich einbilden, daß mit der Freiheit alle Steuern aufhören; sie sind in einem großen Jrrthume. In constitutionellen Staaten zahlt man eben so viel, als in unumschränkt monarchischen, doch verwendet man sie besser, der Erwerb wird größer, alle Quellen des Wohlstandes werden entdeckt und fließen reichlich, daher kann man auch zu den Bedürfnissen des Staates mehr beisteuern. Ihr seht doch, daß in der neuen französischen Republik alle Gutgesinnten beschlossen haben, die Steuern zu zahlen, um die Regierung nicht in Verlegenheit zu bringen, daß sie sogar das Octroi (Ver-

