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gezündet, allenthalben, wie ehemals die Wachtfeuer auf den Alpen der Schweizer, fortbrannte. Libaushof, die kleine Stadt Grobin, (zehn Werst von Libau) gröfsten- theils nur von armen Handwerkern bewohnt, war illuminirt, und prachtvoll glänzte der schöne Edelhof Illien in einer geschmackvollen Erleuchtung.
Sehr zart und wahrhaft selten in diesen Zeiten, wo der Egoismus, wie eine wilde Ranke, sich selbst um die Ehrendenkmäler windet, die man dem Vaterlande und dem Beherrscher desselben errichtet, war das Benehmen der Bürger Libau’s, ihren Kaiser durchaus mit keinen Beschwerden, mit keinen Bitten und Gesuchen behelligen zu wollen. Libau hat gewifs eben so, wie jede andere Stadt, Wünsche zu ihrem Flor, zu ihrer Verbesserung, und mancher Einzelne mag sie eben so für sein eigenes Wohl in sei- ' ner Brust bewahren. Doch die Äusserung brauchte nur laut zu werden: „Unser Kaiser „ist hier unser hohe Gast; als edle Männer „müssen wir seine Gegenwart nicht erfleht

