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Die Mutter saß mit dem Vater im Zim­mer, als jid) die Thür öffnete und die Kinder eintraten. Die Mutter war angenehm über­rascht, als Amalie ihr die Rosen und den Kranz mit freundlichen Worten überreichte und dann das Berschen herfagke.

Sie dankte recht herzlich und sprach dann also: Wenn Kinder schön, wieBlumen, blühen und die Gesundheit' ihre Wangen malt, so sind sie der Eltern Freude. Aber eine schön gefärbte Blume ohne süßen Geruch hat nur einer, halben Werth. So muß ein schönes/ wohlgestaltetes Kind auch ein frommes, gefälli­ges, freundliches und sittsames Kind seyn, wenn es Gott und guten Menschen gefallen will. Die Blume verwelkt, ihr Wohlgeruch verschwin. det, eben so verliert sich auch die Schönheit der Äugend, ober die Tugend bleibt, und nur sie gibt uns. im ganzen Leben Werth.

Sey nicht blos der Rose gleich,

Werde fromm und tugendreich.

Wenn die Schönheit sich verliert,

Zsi's die Tugend, die uns ziert.