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auf die Saftmasse von ungefähr 1200 Stück Stang-fri- nähmlich auf 60 Maß eingerichtet ist, der kleinere 3 o Maß und der kleinste i 5 Maß enthält.
Indem man mit dem Versieden fürgehe , wird der rohe gepreßte Saft durch ein grobes leineucö ^uch gestehen, mit demselben der größte Kessel (wer- eS wegen des UeberlaufenS keine Gefahr hat) ganz voll an- gefüllet, und beym starken Holzfeuer zum Sieden gebracht. So wie der Saft zu sieden anfängt, entbinden sich die Pflanzentheilchen in sichtbaren Fäserchen, und erheben sich zum Theil auf die Oberfläche als ein grüner bitter riechender Schaum, der dann, solang er sich zeiget, mit Sorgfalt abgenommen wird. Da sich kein Schaum mehr zeiget, wird, um die Entbindung zu vollenden, noch durch eine Viertelstunde mit heftigem Aufsieden fortgefahren, und dann die ganze Masse siedend in ein dazu bereitetes hölzernes Geschirr, in welchem sich (für 6o Maß Saft 3 ^ ftt) gepulverte reine Kreide befindet, übergegossen, schnell umgerührt, und über Nacht, oder wenigstens bey Tag durch sechs Stunden ruhig stehen gelassen. Durch diese Behandlung wird der Saft von pem bitter» Pstanzenstoff und der Säure zugleich gereie niget, indem sich der erstere mit der Kreide, welche die Säure in sich gezogen hat, rein zu Boden setzet, und der Saft, nachdem er sich in der angezcigten Zeit ganz ausgekühlet hat, gleich dem Wein gelb und vollkommen durchsichtig erscheint.

