-es Sandes zurücköleibet, um hieraus Branntwein zu brennen, zusammen gegossen.
Der Schleimsatz, wenn der Syrup gut ausgeschr'eden wird, beträgt ungefähr den fünfzehnten Theil der Syrup- masse; er ist ungemein süß, für sich allein aber nicht haltbar. Man thut daher am besten, wenn man ihn mit Wasser verdünnet, ohne allen Zusatz meiner Warme von ungefähr achtzehn Grad der Gährung aussetzet, und, da sich die geistige Gährung zeiget, wie man es milden Zwetschken zu thun Pfleget, zu Branntwein brennt; wo man dann einen sehr angenehmen und starken Branntwein in ergiebiger Menge erhält
Nach dieser letzten Reinigung ist.der Syrup zur Zucker-Erzeugung, nähmlich zur Cristalisation geeignet. Um diese zu bewirken, muß (nach bisheriger Erfahrung) der Syrup m gläsernen, oder gut gkasirten irdenen Schüsseln 3 Zoll hoch aufgegossen, und zwischen den Winterfenstern, oder (wenn man eine größere Masse hat) in einem Glashaus der Sonnenwärme ausgesetzt werden.
Bevor sich die Cristalisation ergibt, muß der Syrup durch die Verdünstung auf den zwölften Theil dev ursprünglichen Masse (von 60 auf 5 Maß) kommen, wo dann jede Maß 3-^fö wieget, und alle Feuchtigkeit bereits so sehr entfernt ist, daß sich der Syrup in jedet» verschlossenen Gefäß unverändert erdält, und mit einer Kläsernen Schale an der Sonne bedecket, keiner

