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Grannen. Letzteres, das sich bis zu Borsten und Sta­cheln entwickeln kann, wie bei dem Schweine und dem Igel, bildet den schönsten Balg des Pelzwerkes bei Raub- thieren und verliert sich z. B. bei dem Schafe, so daß diesem nur gekräuseltes Grundhaar, Wolle, übrig bleibt. Stehen die Haarwurzeln sehr dicht aneinander, so wach­sen die Haarschafte zusammen und bilden feste Platten. Auf diese Weise scheinen die den ganzen Leib der Schup- penthkere bedeckenden Schuppen und der Panzer des Gür­telthiers zu entstehen, zwischen welchen sich auch zerstreute Haare oder Borsten zeigen. Der Igel ist blos am Unterlcibe behaart. Dagegen sind die allein im Wasser lebenden Säugethiere haarlos, wiewohl auch der Wall­fisch auf dem vordersten Theil beider Lippen einen dün­nen, aus kurzen, weißen Haaren bestehenden Bart und Augenwimpern hat. Die länger» Haare auf dem Kopfe heißen Haupthaar und die'am Kinn stehenden, wie bei den Ziegen, der Bart. Die langen, steifen Haare, die ihr an Wieseln und Hasen um die Lippen herum und bei Hunden und Mäusen an mehreren Stellen im Ge­sicht auf besondern Wärzchen zerstreut sehet, bilden einen sogenannten Knebelbart oder Schnurrbart und heißen Schnurrhaare. Verlängern sich die Haare am Hinter- halö und auf dem Nacken, wie am Pferde, so entsteht eine Mähne) stoßen sie aber, wie bei Pferden und Hun­den, in entgegengesetzter Richtung aneinander, so entstehen erhabene Streifen, die man Nähte nennt. Die Haare des Schwanzes, welcher nur wenigen Säugethkeren fehlü