allgemein im Orient ißt. Dagegen könnt ihr die Z u g- oder War» der he uschrecke auch in manchen Gegenden Deutschlands, zum Glück nur einzeln, sinden; in Asien und Afrika erscheint sie oft in Zügen von vielen Mil­lionen, die alles Grün wegfressen und über ganze Laud- striche Mißwachs und Hungersnoth verbreiten. Von den Fangheuschrecken ist bereits eine Art, das wan­delnde Blatt oder die Gottesanbeterin, genannt worden) sie trägt Kopf, Brust und Vorderfüße gewöhnlich in der Höhe gehoben, als bete sie, geht aber auf den Fang von Insekten aus.

Die Netzflügler unterscheiden sich von den Käfern und Geradflüglern durch den Bau ihrer vier Flügel, welche sämmtlich häutig, durchscheinend, außer­ordentlich zart und gewöhnlich lletzsörmig geadert sind und sich alle zum Fluge gleich gut eignen. Ihr Leib ist in der Regel weich und sehr lang gestreckt. Einige erleiden eine vollständige Metamorphose, die meisten nur eine halbe. Die Larven und Nymphen- der Mehrzahl leben im Wasser und erstere haben insgesammt sechs Füße mit Krallen. Von der Eintagsfliege, die an schönen Sommerabenden oft in ganzen Wolken aus Flüssen, Teichen und Bächen empor steigt, ist schon die Rede gewesen. Die Libellen oder Wasserjung­fern sieht man nur bei schönem Wetter) ihr Kopf und ihre Brust ist dick, der Hinterleib aber lang und schmal oder breit; sie leben als Larve und Nymphe 10 bis 11 Monate im Wasser. An den Köcher-- oder Früh-