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Sie erscheinen wie rosenrothe Glaskugeln, blähen sich stolz auf wie ein Pfau und verändern unaufhörlich ihre Gestalt. Alle Leute auf dem Schiff wurden aufmerksam auf diese sonderbaren Thiere und wünschten eines in der Nähe zu betrachten, so daß endlich ein Matrose ins Meer sprang, glücklich eines erhaschte, und indem er die Finger und Arme schmerzhaft verbrannt fühlte, aufs Verdeck brachte. Es schleppte wohl 12 bis 15 Ellen lange Fäden hinter sich her, die sehr schleimig waren, überall anklebten, sich oft verwickelten und wenn man sie auseinander lösen wollte, an den Fingern brannten. Man setzte das Thier in ein großes Gefäß mit Seewasser, worin es frei herumsegeln konnte, und beobachtete es längere Zeit. Die Blase ist bläulich, spielt oben ins Röthliche; die Wurzeln der Saugröhren sind blau, die sackartigen Erweiterungen, woraus die größer» Fühlfäden entspringen, gelbroth, ihr Rand violett, das Band blau; die kleinern Fühlfäden, das Ende der Saugröhren, der Rand und die Scheidewände des Kammes roth. Am andern Tag prangte das Thier noch immer in seinen schönen Farben, und war noch sehr munter und behend in allen seinen Bewegungen. Inzwischen abgefallene Theile der Fühlfäden hatten noch ihre volle Lebenskraft, denn sie verursachten, wenn man sie in die Hand nahm, schmerzhafte Brandblasen. Die Blase, die nichts Brennendes an sich hat und ohne Gefahr angefaßt werden kann, ist so leicht, daß sie von dem leisesten Winde würde umgeworfen und weggeweht werden, wenn nicht die noch nnten hängenden Fäden

