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bauen. Bisweilen greift er ziemlich große Thiere an, z. B. 8 Linien lange Naiden ober Wasserschlängelchen, indem er sie in seine Fühlfäben ober Arme verwickelt, dieselben verkürzt unb so bas Thierchen in ben Mund schiebt. Man kann bie Armpolypen ber Quere unb ber Länge nach in mehrere Stücke zerschneiden, ober durch einen Faden abschnüren, unb jedes Stück wird wieder ein ganzes Thier: bie längs durchschnittenen, indem sie sich rollen und die Ränder verwachsen; bie quer durch­schnittenen, indem sie sich hinten schließen unb vorn Knötchen treiben, welche sich in wenigen Tagen zu Fühl­fäben verlängern. Habt ihr sie eine Zeitlang im Wasser, so werbet ihr schon ihre Vermehrung wahrnehmen. An irgend einer Stelle des Leibes sproßt ein Knötchen her­vor, bas allmälig länger wird unb sich öffnet; um ben Mund entstehen neue Knötchen, bie zu Fühlfäben wer­ben. Nach wenig Tagen löst sich der junge Polyp ab, und ist ein selbstständiges Thier. An jeder Stelle, wo man ihn verwundet, treibt ein neuer Polyp hervor, so daß an einem einzigen Leibe Dutzende von Köpfen stehen können. Die Polypen leben ein halbes Jahr und mehr, ohne baß man sie Lebensmittel zu sich nehmen sieht, be­sonders die grünen. Bei der braunen Art läßt es sich leichter beobachten. Am schönsten seht ihr es aber bei ben langarmigen Polypen, wenn ihr sie an eine quer durch das Wasser laufende Schnur hängt. Wenn bie Wasserschlängelchen nur einen einzigen Polypenarm be­rühren, so bleiben sie daran hängen wie ein Vogel an

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