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kann stärker oder weniger stark gemacht werden, und erstere wird erzielt mittelst Eintauchens des glühenden Stahles in sehr kaltes Wasser, in Säuren oder in Quecksilber; letzteres aber, wenn man den glühenden Stahl in nur lauem Wasser, oder in Oelen oder anderen Fettstoffen abkühlen läßt. Ist ein Stahl , zu stark gehärtet, so kann er geschmeidiger gemacht werden dadurch , daß man ihn nochmals erhitzt. Je nach dem Grade der Härte, die er erhalten, nimmt er verschiedene Farben an. Gehärteter Stahl kann wieder weich gemacht werden, wenn man ihn, nachdem er bis zum Rothglühen erhitzt ist, langsam sich abkühlen läßt. Um zu erkennen, ob man es mit einem Stück Eisen oder Stahl zu thun habe, darf man nur einen Tropfen Scheidewasser darauf fallen lassen. Auf dem Stahle hinterläßt diese Säure einen schwarzen Flecken, auf dem Eisen aber nicht. Der Rotheisenstein wird in der groben Malerei von Gipsern u. dgl. m. häustg benützt, auch verfertigt man daraus die unter dem Namen Röthel bekannten rothen Zeichenstifte. DasWasser- blei oder die Masse für die schwarzen Zeichenstifte ist aus 95 Theilen Kohle und 4 Theilen Eisen zusammengesetzt, und es findet sich diese Mischung als ein natürliches Erz in der Erde. Dasselbe N'ird in kleine Stäbchen gesägt, welche bekanntlich in dünne Holzcylinder gefaßt und als sogenannte Bleistifte in Handel gebracht werden. Wasserblei oder Bleierz ist übrigens eine nicht gutgewählte Bezeichnung für dieses Mineral, weil solches auch nicht eine Spur von Blei enthält.
Das Kupfer.
Die hauptsächlichsten Erze, aus welchen das Kupfer gewonnen wird, sind der K u p f e r k i e s, eine Derbindung des Schwefels mit Kupfer und von gelber Farbe, und die Kupferlasur oder das Bergblau, undderMa- lachit oder das Berggrün, welche alle aber unserem bekannten Kupfer durchaus nicht ähnlich sehen. — Um heraus zu bringen, ob man es mit einem Kupfererz zu

