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nach und nach in äußerst feinen Schichten auf dem Ge­genstände ablagern und sehr fest hängen bleiben. Zu Goldmünzen wird das Gold mit einer gewissen Menge Kupfer zusammen geschmolzen, um ihm mehr Härte zu geben, und ebenso geschieht es bei der Verfertigung von anderen Goldwaaren. Uebrigens ist das Gold kein sonderlich hartes Metall, man kann es mit einer Stahl­spitze ohne Mühe anritzen. Gemünztes Gold enthält in der Regel als gesetzliche Legirung den zehnten Theil Kupfer beigemischt.

Um zu erkennen, ob einem Golde Kupfer beige­mischt 'sei, darf man nur nwt dem zu untersuchenden Stücke einen Strich auf dem Prvbirsteine machen und dann einen Tropfen Scheidwasser darauf gießen. Das Gold wird hievon nicht angegriffen, aber das Kupfer geht alles fort, so daß auch nicht eine Spur davon auf dem Prvbirsteine zurückbleibt, wenn das zu probirende Stück gar kein Gold, sondern nur Kupfer gewesen ist.

Das Blei.

Das Blei wird aus einem Erze gewonnen, welches die Mineralogen Blei glanz nennen, und welches eine Verbindung des Schwefels mit dem Blei ist, in der sich fast immer auch einiges Silber, übrigens in sehr veränderlicher Menge, zugleich mit vorfindet. Um das reine metallische Blei daraus berzustellen, wird dieses Bleierz unter Waffer zerstampft, dann ausgewaschen, geglüht und zuletzt ausgeschmolzen. Will man auch das wenige Silber darin heraus bekommen, so wird das Produkt nochmals geschmolzen, wobei sich das Silber von dem Blei scheidet.

Das Blei ist sehr weich, läßt sich sehr leicht schmel­zen , wiegt ungefähr 11 mal schwerer als das Waffer, und färbt auf weißen Körpern schwarz ab. Bekannt­lich dient das Blei zum Eingießen von Eisenstücken, wenn dieselben in Steinen befestigt werden sollen; man gießt Kugeln daraus u. s. w.; das Blei läßt sich auch in feine Blätter auswalzen, welche zur Bedeckung und

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