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fetten? Man muß den natürlichen Gaben und Neis .7..,. gütigen folgen, sie entwickeln und üben, die entspringen­den Kräfte und Fähigkeiten pflegen was thut ihr?

Zn euren Instituten, wo man euch die Jugend zu

früh zur Erziehung zuwirft, habt ihr eine Regel, die

für Alle dieselbe ist, gegen welche keine Besonderheit der 5*1

Natur, der Kräfte oder des Charakters Schutz finvet. »'

Ihr spannt brutaler Weise alle diese verschiednen Fähig- ->

ketten an dieselbe Aufgabe; ihr laßt lange und kurze

Beine in demselben Schritte gehen. Die, welche eine ! ^

Lektion zweimal lesen und sie behalten, weil sie ein gu- ^

tes Gedächtniß haben, werden belohnt, und danebenH 1

überhäuft ihr die, welche sie drei Stunden studirt haben

und noch nicht wissen, mit Strafen und harten Wor- «>-

ten; ihr sagt ihnen, daß sie faul und nachlässig seien;

ihr kränkt ihr Gemüth durch Beleidigungen, diesehr H;

zulässig sind, und die man nicht verdammt,

weil sie von Männern an Kindern verübt

w erden!

Wir wollen zugeben, obgleich es der Vernunft zu- s j '-i

wider ist, daß all das dumme Zeug, welches man die "\ :

Kinder und jungen Leute mit so großen Dosen von j 1'

Langerweile, von Qualen, von grausamen und abstum- | :

Pfenden Strafen in jenen Klassen lehrt, nützlich sei und ;

gelernt zu werden verdiene; besteht aber das Verfahren des Unterrichts nicht aus schrecklichen Monstrositäten? .. V

Bildet jene gehässige Einförmigkeit der Regel, der Herr- schaft und der Aufgaben, jene Verachtung der Indivi­dualitäten, der Charaktere nicht eine Abnormität, welche das Verfahren unsrer Erziehung auf das Augenfälligste '*1