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tröstete sie sich mit dem Gedanken: Es wird 'nicht immer so scyn; Alles hat seine Zeit.

Löse Beispiele verderben gute Sitten.

Wlrike war ein ungezogenes böses Mädchen. Bei der geringsten Veranlassung schimpfte sie, knirschte mit den Zahnen und stampfte mit den Füßen. Da­bei war sie auch beständig voll Schmutz und führte eine Sprache, wie man sie nur von ganz gemeinen Straßenjungen hört.

Darum wollte Madame Weber nicht zugcben, daß ihre Töchter Umgang mit diesen! unartigen Mädchen haben sollten. Klärchen aber sagte: Mütterchen, ich glaube, Ulrike würde besser wer­den, wenn sie unter gute Kinder käme; glaubst du das nicht auch?

Nein, sagte die Mutter, ich glaube es nicht; ich besorge im Gegentheil, ihr möchtet alle von ih­ren Unarten angesteckt werden.

Während Klärchen so mit der Mutter sprach, stand ein Körbchen voll Birnen auf dem Tische. Weißt du was, sagte Madame Weber, wir wol­len einmal eine Probe machen und zu diesen guten Birnen eine faule legen. In einigen Tagen wird