Cuba, wo sie bald zu Grunde gehen, wie alle In­dianer, welche von den höhern Bergflächen in nie­drigere Gegenden versetzt werden.

Las Schicksal der Neger und der Sklaven überhaupt ist in Mexiko leichter, als anderswo; daS Gouvernement-ist selbst bemüht, die Zahl der Freygelassenen so viel möglich zu vermehren. Hat sich der Sklave ein kleines Vermögen erworben, so kann er sich leicht loskaufen; mißhandelt ihn seine Herrschaft zu stark, so erhält er ebenfalls die Freyheit.

Es ist hier noch nöthig, einige Worte von den Kasten zu sagen, nähmlich von jenen Einwohnern, die aus der Vermischung der reinen Racen entstan­den sind. Ihre Anzahl beläuft sich in Mexiko auf 2,400,000. Man hat eine Menge Benennun­gen, um die feinsten Abstufungen ihrer Hautfarbe Zu bezeichnen; es ist nicht ohne Nutzen, diese Benen­nungen zu kennen, die von manchen Reisebeschrei- bern mannichfaltig verwirrt worden sind.

Der Abstämmling eines weissen und einer kupfer» färbigenEingebohrnen wird Metis oder Mestizo genannt. Die Farbe der Mestizen ist beynahe weiß, die Haut sehr durchscheinend; der wenige Bart, die kleinen Hände und Füsse und eine gewisse schiefe La­ge der Augen sind meistens die Kennzeichen der indianischen Abstammung. Verehligt sich ein Me­stize mit einem Weissen, so kann man ihre Abkömm­linge fast gar nicht von den Europäern unterschei­den. Die Mestizen machen beynahe sieben Achtthei-