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ist eben so sonderbar, als fein Aeusseres, er ist mir langen, grossen, unterirdischen Gängen nach allen Richtungen durchschnitten und enthält sehr schöne Grotten von Tropfstein.

Kömmt man von M a r t o r e l heraus, so er­blickt man den Montserrat, der in der Ferne das Ansehen hak, als ob sich oben auf demselben eine Menge unförmliche und zerstörte Gebäude befän­den : er läuft weit auf der Ebene hin, und hängt rechts und links mit unfruchtbaren Hügeln zusam­men Die Spitzen seiner Gipfel bilden Riffe. wel­che nichts grosses oder schönes haben, seine Seiten bestehen bloß aus nackten Felsen, welche nur strei­fenweise eine spärliche Vegetation zeigen. Wenn man nach Colbato kommt, so zeigen sich zwey We­ge, auf denen man nach dem Kloster hinaufgeht; -er eine dient zum Fahrwege, der gut und trefflich unterhalten ist, der andere ist viel kürzer, aber man kann ihn bloß zu Pferde machen, doch gewährt er weit mannichfaltigere und wählerischere Anfichten, als der erflere. Er läuft um den Berg zwischen Felsen hinauf, die nach und nach ein freundlichere- Ansehen gewinnen denn der Montserrat hat dirGi- genheit, daß er desto reicher und fruchtbarer wird, je weiter man hinauf kömmt.

Wenn man so die Seiten des Berges hinan­klimmt, so steht man zu seinen Füssen die umlie­genden Ebenen sich ausbreitcn; man erblickt da rc. gelmässige Anlagen von Oehldäumen, die grosse ge­schobene Vierecke bilden, und die durch den grauen