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Wir verlieffen das Palais, geblendet durch die Pracht und den Glanz des orientalischen Lu^us, und statteten dem General Ismael Khan einen Be­such ab. Wir wurden mit Früchten und Confitu- ren bedient und -er Ambassadeur erhielt einen indi­schen Sabel und eine Tapete zum Geschenk.

Beym Großweffir und bey den Ministern wer­den selbst die wichtigsten Geschäfte nicht in geheimen Kabineten, sondern stäls in offenen Apartements verhandelt. Die Wachen, die Sekretäre, die Neu­gierigen sind gegenwärtig; wir haben oft ihre Ent­fernung verlangt; aber die Minister haben immer Gesellschaft um sich, man kann nie mit ihnen allein feyn.

Den 2Z. Dezember. Es war kalter Wind und Regen, der König fragte den Arzt der Gesandt Haft, wie lange dicß böse Wetter anhalken würde, weil er Willens war auf die Jagd zu gehen; unglücklicher­weise war aber das Barometer des Doktors auf der Reise zerbrochen. Der Großherr zu Konstanti- nopel stellt keine Jagd an, ia Persien liebt man aber diese Beschäftigung sehr.

Teheran hat 50000 Einwohner während des Winters, im Sommer bleiben nur die Armen da­selbst. Die Bevölkerung zerstreut sich im July und August auf die benachbarten Dörfer.

Persien gräazt an Indien durch die Provinz Kafchemir, den Meerbusen von OrmuS u. f. w. Sein Handel mit Indien ist vortheilhaft. Wah­rend fünf Monaten kommen die Schiffe .aus Benga.