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der Bischof dieser Stadt, als Gesandte der Dalmazier an den

Hof des Kaisers Karl des Großen begeben und ihm glanzende r

Geschenke zu Füßen gelegt haben. -

Durch diesen Umschlag der Dinge sind zwischen den Franken '

und den griechischen Kaisern Zwistigkeiten ausgebrochen, die r

wir aus Mangel an Raum nicht näher beschreiben können. Mittlerweile haben sich die noch heidnischen Bulgaren vom schwarzen Meere gegen Westen immer weiter ausgebreitet und die Macht und Herrschaft der Slaven, namentlich der Kroaten, bedeutsam geschmälert. Hiezu kam alsbald noch ein schlimmerer Feind, nämlich die afrikanischen Sarazenen aus Kairwan. welche auf dem adriatischen Meerbusen für die fränkischen und vene­zianischen Kauffahrer eine größere Plage wurden, als die Naren- taner, und im Jahre 840 auf 36 Schiffen die dalmatischen Städte Budua. Rosa und Kattaro plünderten und das feste Ragusa 15 Monate lang, doch fruchtlos, belagerten.

Der kroatische Groß-Zupan Sedeslav, ein Enkel Terpimirs, suchte Schutz und Hilfe bei dem griechischen Hofe und erkannte abermals dessen Oberhoheit an (877). Mit ihm zugleich unter­warfen sich dem Kaiser Basilius die Häuptlinge der Narentaner,

Zachlumer und der übrigen Südserben; mit der fränkischen Herrschaft war es für immer vorbei.

Im 10. Jahrhundert- erhob sich Kroazien zu einer bedeut­samen. Macht; unter Drzislav, der den Königstitel in Dal- mazien dauernd einführte, reichten die Gränzen dieses Reiches von Kärnten und Istrien auf der einen und der Donau auf der andern Seite im Süden bis nach Ragusa. Auf diesen glänzenden Aufschwung folgte jedoch ein schnelles Sinken, als der tapfere venezianische Doge Petrus Urseolns dem Könige Derzislav nicht allein den bisher üblichen Zins kündigte, sondern auch im Jahre 998 in einem großen Seezuge die kroatische Hauptstadt Bielograd eroberte, die Narentaner züchtigte und zwang, seine Oberhoheit über Dalmazien anzuerkennen.

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde das Königreich Dalmazien, nachdem es allen festen Halt verloren