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Pergeii, Oberstlieutenant Martini mit dem Offiziers­korps sich alles Lobes und aller Achtung verdient gemacht; ihre Italiener (Haugwitz Infanterie) von den Umtrieben der Bevölkerung fern und in guter Stimmung zu erhalten gesucht, um so diesen wichtigen Platz ihrem Kaiser, dem Vaterlande zn versichern.

Gefahr war indessen noch immer vorhanden, daher schickte der Feldmarschall die tapfere Brigade Wohlgemuth mit Oberst Benedek dahin ab, um dieses bedeutenden Platzes gewiß zu sehn.

In P e s ch i e r a kommandirte der alte Theresienritter FML. Rath, und zur Verstärkung der Garnison ward Major Ettingshausen nüt seinem Grenzbataillon dahin beordert.

Auch einige versprengte Truppen zogen in Peschiera ein, nämlich Oberst Wyß mit drei Eskadrons Kaiser- Uhlanen und vier Compagnien Sluiner - Grenzer. Diese Truppen schlugen sich, erstere von Cremona, Letztere von Bergamo aus durch, irrten seit sechs Tagen rathlos in der Lombardie umher; da die Brücken überall abgebrochen oder verrammelt, und die Städte verbarricadirt waren, so hatten sie die Chiesa durchwatten müssen, die Einwohner von Monte Chiari hatten sie kaum im Wasser gesehen, als sie auch schon alle Schleichen öffneten. Mehrere Menschen und Pferde ertranken, und ein Offizier wurde von diesen Feiglin­gen in dem Augenblicke getödtet, in welchen! er das steile Ufer erkletterte.

Bei Puzzolengo hatten die Sluiner den Durchmarsch erkämpft und dafür die Häuser und Kaufläden geplündert, ihre wunden Füße in Atlaß gehüllt und zerbrochene Porzel- lanschcrben mit Goldrändern sorgfältig aufgehoben.

Die unbedeutende Festung Pizzighetone wurde auf­gegeben, weil der Feldmarschall seine Kräfte möglichst