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18. Jahrhunderts war Biedermannsdorf ein Eigenthum des Braumeisters, Paul Kaltner, daselbst.; von diesem brachte eS der gegenwärtige Besitzer an sich. Hier ist auch die große Papiermühle der Besichtigung werth. Sie erzeugt vorzüglich gutes Papier. Außerhalb Biedermannsdorf überschreitet man auf einer hohen, solide und schön gebauten Steinbogenbrücke den Neustädter-Canal, und hat dann auch sogleich Lachsen- burg erreicht.

Ich stellte mich hier zuvörderst dem k. k. Rath und Schloss hanptmann, Herrn von Riedl, vor, indem ich, ihm den Zweck meines Hierseyns mittheilend, seine Güte in Einspruch nahm, alles Merkwürdige des Schlosses und Parkes besich­tigen zu dürfen. Herr von Riedl empfing mich mit zuvor- kommender Güte, und ließ mir sogleich in der Person des Herrn Inspectors Karl, einen sehr unterrichteten und arti­gen Führer zuweisen. Ich kann es hier unmöglich mit Stillschweigen übergehen, sähe es auch einer kleinen Eitelkeit ähnlich, wie innig es mich erfreute, die Erinnerung an mei­nen guten Vater hier überall so lebendig zu finden. Herr von Riedl selbst gedachte mit warmer Theilnahme der Zeit, welche er hier verlebte. Ueberall erinnerte man sich seiner mit Vergnügen und Liebe!

Eh' ich mich nach dem Schlosse begab, suchte ich noch den Glasmaler, Gottlieb Moh n, auf, welcher, da er mit